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Frauenpower im Baugewerbe: Rebekka Greiter

Frauen auf der Baustelle. Eine Seltenheit? Tatsächlich ist die Baubranche schon längst keine reine Männerdomäne mehr. Hier stellen wir deshalb wöchentlich eine Frau vor, die in einem unserer 3.100 Bau- und Ausbaubetriebe tätig ist. Von der Fliesenlegerin bis zur Straßenbauerin und von der Ausbildung bis zum eigenen Unternehmen – diese Frauen zeigen, wie vielfältig und chancenreich Bauberufe für alle sind!

Kurzinterview mit Maurerin Rebekka Greiter

Rebekka Greiter arbeitet als Maurerin bei dem Bauunternehmen Ferdinand Brutscher GmbH & Co.KG in Oberstdorf im Oberallgäu.

Was ist Ihr Lieblingswerkzeug oder Ihre Lieblingsmaschine und warum?

Mein Lieblingswerkzeug ist ganz klar meine Maurerkelle und meine Wasserwaage. Es macht mich stolz zu sehen wie durch fleißige und genaue Arbeit nach und nach ein neues Heim in die Höhe wächst.

Welche Momente im Berufsalltag bereiten Ihnen ganz besonders viel Freude?

Am meisten Freude bereitet es mir, wenn eine Bauphase zu Ende geht und die Bauherren mit unserer Arbeit zufrieden sind. Ebenfalls gefällt mir das gute Arbeitsklima unter den Kollegen, wodurch manches Mal über einen nassen und kalten Arbeitstag hinweggesehen werden kann.

Welche Hürden haben Sie auf dem Weg zu Ihrem jetzigen Arbeitsplatz gemeistert?

Die größte Herausforderung war es, den für mich richtigen Lehrbetrieb zu finden. Jedoch kann ich heute voller Stolz sagen, ich habe ihn mit der Firma Brutscher gefunden. Hier kann ich auf die volle Unterstützung der Geschäftsführung und meiner Kollegen zählen.

Was muss sich verändern, damit mehr Frauen Ihren Beruf ergreifen?

Die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Frauen im Handwerk muss zunehmen. Die Aufteilung in typische Männer - oder Frauenberufe sollte allgemein keine Rolle mehr spielen. Denn Aussagen wie „Baustellenarbeit ist zu hart für eine Frau“ verunsichern junge Frauen auf ihrem Weg zum Traumjob.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mein Ziel ist es, in fünf Jahren – mit meinem Meistertitel und dem Bautechniker-Abschluss in der Tasche – in der Bauleitung tätig zu sein.